Altbau-Sanierung zum KfW-Energieeffizienzhaus-40 mit Serielles-Sanieren-Bonus

ZERBSTER STRASSE 80-84 IN BERLIN

Die energetische Modernisierung des Mehrfamilienhauses in der Zerbster Straße 80–84 in Berlin zeigt beispielhaft, wie anspruchsvolle Klimaschutzziele im Gebäudebestand durch die Kombination aus serieller Sanierung, moderner Anlagentechnik und einer ganzheitlichen energetischen Fachplanung erreicht werden können. Das fertiggestellte Projekt unterstreicht die Kompetenz von Pitbau Ingenieure bei KfW-40-Sanierungen im Bestand sowie in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen wie der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH und Ihrer Generalunternehmer. 

Energetische Fachplanung und Baubegleitung zum KfW-Effizienzhaus 

 

Leistungen

  • Entwicklung von Sanierungskonzepten 
  • Nachweis KfW-EH-40 EE mit SerSa 
  • Fördermittelmanagement  
  • Fachplanung/Baubegleitung 

Eckdaten

  • Mehrfamilienhaus  
  • 30 Wohneinheiten 
  • Baujahr 1988 
  • Sanierung 2025 

Planer

  • HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH 
    Bauherr/Vermieter 
  • ecoworks GmbH 
    Generalübernehmer 
  • Pitbau Ingenieure GmbH 
    Energieeffizienz-Experte

KfW-Effizienzhaus 40 EE durch Serielle Sanierung im Bestand

Für das Wohngebäude mit 30 Wohneinheiten aus dem Baujahr 1988 entwickelte Pitbau Ingenieure im Auftrag der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH bzw. WPG Lichtenberg mbH ein umfassendes Sanierungs- und Förderkonzept mit dem Ziel, den Gebäudebestand auf das Niveau eines KfW-Energieeffizienzhauses 40 mit Erneuerbare-Energien-Bonus (EH 40 EE) zu modernisieren und gleichzeitig die Voraussetzungen für den Förderbonus der Seriellen Sanierung (SerSan) zu erfüllen. 

Besondere Herausforderung: KfW-40-Niveau im Bestandsgebäude 

Die Modernisierung des Wohngebäudes in Berlin-Mahrzahn auf den Stand eines KfW-Effizienzhauses-40-EE stellte hohe Anforderungen an Planung, Nachweisführung und Förderstrategie. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass sich während der laufenden KfW-Antragstellung die Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) änderten. Dadurch mussten technische Mindestanforderungen neu bewertet und die energetischen Nachweise wiederholt angepasst werden. 

Als verantwortlicher Energieeffizienz-Experte entwickelte Pitbau Ingenieure mehrere energetische Sanierungskonzepte und Förderstrategien, um auf die geänderten Rahmenbedingungen flexibel reagieren zu können. Durch die enge Abstimmung mit dem Bauherrn, den Förderstellen, den Generalunternehmern, Fachplanern sowie den Anbietern der seriellen Fassadensysteme konnte ein förderfähiges und technisch belastbares Gesamtkonzept für das Pilotprojekt der HOWOGE sichergestellt werden. 

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Energetische Optimierung der Gebäudehülle 

Die Grundlage für das Erreichen des KfW-EH40 bildete die konsequente energetische Ertüchtigung der gesamten Gebäudehülle. Hierzu gehörten: 

  • hochwirksame Dämmung der Außenwände, 
  • Dämmung der obersten Geschossdecke, 
  • Dämmung der Kellerdecke, 
  • energetische Optimierung der Kellerinnenwände, 
  • Austausch der Fenster mit hochwärmedämmenden Elementen, 
  • Erneuerung der Außentüren, 
  • Minimierung von Wärmebrücken und Luftundichtigkeiten. 

Durch diese Maßnahmen konnte der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes deutlich reduziert und die Grundlage für eine hocheffiziente Wärmeversorgung geschaffen werden. 

Serielle Sanierung als Erfolgsfaktor 

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes war die Umsetzung der Fassadensanierung im Verfahren der Seriellen Sanierung (SerSan). Hierbei wurden industriell vorgefertigte Fassadenelemente eingesetzt, die eine hohe Ausführungsqualität, verkürzte Montagezeiten und eine weitgehend witterungsunabhängige Fertigung ermöglichten. 

Durch den Einsatz dieser vorgefertigten Außenwandsysteme konnten die Anforderungen für den zusätzlichen SerSan-Förderbonus erfüllt werden. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie die serielle Sanierung auch bei Bestandsgebäuden der 1980er-Jahre einen wichtigen Beitrag zum Erreichung des anspruchsvollsten Effizienzhausstandards leisten kann. 

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Zukunftsfähige Gebäudetechnik mit erneuerbaren Energien 

Neben der Optimierung der Gebäudehülle wurde die gesamte Anlagentechnik neu konzipiert und konsequent auf erneuerbare Energien ausgerichtet. 

Zum Einsatz kamen: 

  • eine hocheffiziente Wärmepumpe zur Wärmeversorgung des Gebäudes, 
  • eine Trinkwarmwasser-Wärmepumpe, welche die in der Abluft enthaltene Wärme anteilig für die Trinkwarmwasserbereitung nutzt, 
  • eine großflächige Photovoltaikanlage zur Unterstützung des Strombedarfs der Anlagentechnik. 

Die Kombination aus hochgedämmter Gebäudehülle, effizienter Wärmepumpentechnik und regenerativer Stromerzeugung ermöglichte die Erfüllung der Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus-40 EE und schuf einen dauerhaft zukunftsfähigen Gebäudebestand mit deutlich reduziertem Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß. 

Fachplanung und Baubegleitung  

Bei diesem Projekt begleitet Pitbau Ingenieure die energetische Fachplanung und Baubegleitung über sämtliche Projektphasen hinweg – von der Vorplanung bis zur Fertigstellung. Dazu gehörten die technische Bewertung des Bestands, die Entwicklung verschiedener Sanierungs- und Förderszenarien in Abstimmung mit dem Generalübernehmer und Fachplaner der Fassadenelemente, die Erstellung des energetischen Gesamtkonzepts, die Fachplanung nach BEG, die Nachweisführung zum KfW-Effizienzhaus 40 EE, das Fördermittelmanagement sowie die Bestätigung nach Bauausführung gegenüber der KfW-Bank. 

Als zentrale Schnittstelle zwischen der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, der WPG Lichtenberg mbH, den Fördermittelgebern, Fachplanern, Generalunternehmern, dem Anbieter serieller Sanierungssysteme, koordinierte Pitbau Ingenieure die technischen, energetischen und förderrechtlichen Anforderungen des Projekts und stellte deren erfolgreiche Umsetzung sicher. 

Die energetische Sanierung der Zerbster Straße 80–84 in Berlin verdeutlicht die besondere Kompetenz von Pitbau Ingenieure bei der Planung und Realisierung komplexer KfW-40-Sanierungen im Gebäudebestand. Das Projekt zeigt zugleich, wie durch die enge Zusammenarbeit mit großen kommunalen Wohnungsunternehmen wie der HOWOGE sowie allen am Bau beteiligten Akteuren nachhaltige Sanierungslösungen erfolgreich umgesetzt werden können. 

Das Ergebnis ist ein technisch anspruchsvolles, gefördertes, vollständig saniertes Wohngebäude, dass die Potenziale der seriellen Sanierung, moderner Wärmepumpentechnologie und Photovoltaik konsequent nutzt. Der Gebäudebestand konnte erfolgreich auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses 40 EE angehoben werden und verfügt damit über eine langfristig zukunftsfähige, energieeffiziente und nachhaltige Perspektive. Das Projekt unterstreicht die Fähigkeit von Pitbau Ingenieure, anspruchsvolle Energieeffizienzprojekte von der ersten Konzeptidee über die Fachplanung und Baubegleitung bis zur erfolgreichen Fertigstellung ganzheitlich zu begleiten. 

Erfahren Sie mehr darüber, wie Pitbau Ingenieure GmbH nachhaltiges Bauen und energetische Sanierung ganzheitlich verbindet.

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